Die Shanti-Methode
by Radana Kuny®
Was sind die Unterschiede?
klassische Hundeschule
- Ausschließlich Training am Hund
- Standard-Übungen
- Fokus auf Gehorsam
- Wenig Fokus auf Emotionen
- Kaum Integration von Persönlichkeitsentwicklung
- Gehorsamkeit oft durch Zwang
- Fokus auf Leistung (Informationsebene)
Shanti-Methode
- Arbeit auch am Menschen
- Individuell passende Inhalte
- Fokus auf Folgsamkeit
- Gefühlsübertragung als Basis für Bindung
- Bewusste Stärkung des Menschen in seiner Persönlichkeit
- Folgsamkeit durch sichere Bindung
- Fokus auf Bindung- und Gefühlsebene
Was ist die Shanti-Methode?
Meine Methode, passe ich individuell an den jeweiligen Menschen und seinen Hund an, denn jeder Mensch und jeder Hund ist anders und einzigartig!
Die Shanti-Methode
Meine Methode passe ich individuell an den jeweiligen Menschen und seinen Hund an, denn jeder Mensch und jeder Hund ist einzigartig.
Der Begriff „Shanti“ stammt aus dem Indischen und bedeutet Frieden.
Diesen Namen habe ich ganz bewusst gewählt. Während eines längeren Aufenthalts in Indien lebte ich mehrere Wochen gemeinsam mit einem frei lebenden Hunderudel. Diese besondere Erfahrung hat mich tief geprägt und mir gezeigt, wie viel Harmonie, Vertrauen und soziale Kompetenz Hunde von Natur aus in sich tragen. Die dort gewonnenen Erkenntnisse bilden bis heute einen wichtigen Teil der Philosophie der Shanti-Methode.
Heute arbeiten wir als Trainerteam nach denselben Werten und derselben Überzeugung:
Ein glücklicher Hund entsteht nicht durch Gehorsam allein, sondern durch Vertrauen, Verständnis und eine sichere Bindung.
Unser Wunsch ist es, dass wieder Frieden und Harmonie in der Mensch-Hund-Beziehung entstehen. Denn ein Hund, der sich sicher, verstanden und geborgen fühlt, kann entspannen und Vertrauen entwickeln. Und ein entspannter Hund hat kaum einen Grund, problematisches Verhalten zu zeigen.
Deshalb erreichen wir nachhaltige Veränderungen nicht durch Druck oder Kontrolle, sondern durch Kommunizieren statt Kommandieren.
Für uns steht die sichere und vertrauensvolle Bindung zwischen Mensch und Hund an erster Stelle. Denn sie ist die Grundlage für gegenseitiges Verständnis, Orientierung und ein harmonisches Zusammenleben. Unser Ziel ist ein Hund, der freundlich, gelassen und zufrieden durchs Leben geht – und ein Mensch, der seinen Hund versteht und ihm Sicherheit geben kann.
Aus unserer Erfahrung wird Gehorsam noch immer häufig mit Erziehung gleichgesetzt. Dabei beschreibt Gehorsam in erster Linie die Ausbildung eines Hundes – also das Erlernen bestimmter Signale und Verhaltensweisen. Erziehung hingegen geht deutlich tiefer: Sie schafft die Grundlage für ein soziales, sicheres und harmonisches Miteinander.
Vergleichbar ist dies mit der Entwicklung eines Kindes. Eine gute Ausbildung vermittelt Fähigkeiten und Wissen, während Erziehung Werte, Orientierung, soziale Kompetenzen und einen respektvollen Umgang mit anderen fördert. Beides ist wichtig, erfüllt jedoch unterschiedliche Aufgaben.
Ein Hund kann hervorragend ausgebildet sein und dennoch Unsicherheit, Ängste oder problematische Verhaltensweisen zeigen. Umgekehrt gibt es Hunde, die nur wenige Signale beherrschen und dennoch ausgesprochen freundlich, ausgeglichen und verlässlich im Alltag sind.
Eigenschaften wie Vertrauen, Gelassenheit, soziale Kompetenz oder emotionale Sicherheit lassen sich nicht über Kommandos vermitteln. Es gibt kein Signal für „Vertraue mir“, „Hab keine Angst“ oder „Sei freundlich“. Deshalb reicht Gehorsam allein nicht aus, um eine stabile Mensch-Hund-Beziehung aufzubauen.
Erkenntnisse aus der modernen Gehirnforschung zeigen, dass bereits geringe Anzeichen von Angst, Druck oder negativem Stress erhebliche Auswirkungen auf die soziale Wahrnehmung und das Lernverhalten haben können. In solchen Situationen werden die Gehirnbereiche, die für Empathie, soziale Interaktion und situationsgerechtes Handeln wichtig sind, deutlich eingeschränkt.
Eine bedeutende Rolle spielen dabei die sogenannten Spiegelneuronen. Diese Nervenzellen unterstützen die Fähigkeit, sich in andere hineinzuversetzen, Stimmungen wahrzunehmen und Handlungen oder Absichten anderer zu verstehen – oftmals ganz ohne Worte. Sie bilden eine wichtige Grundlage für Empathie, soziales Verhalten und gelingende Kommunikation.
Steht ein Mensch oder Hund unter Stress, werden diese Fähigkeiten beeinträchtigt. Es fällt schwerer, sich selbst und andere angemessen wahrzunehmen, Situationen richtig einzuschätzen und flexibel auf Herausforderungen zu reagieren. Stattdessen nehmen Anspannung, Unsicherheit und automatische Reaktionsmuster zu.
Aus diesem Grund legen wir großen Wert darauf, eine Lern- und Entwicklungsatmosphäre zu schaffen, die von Sicherheit, Vertrauen und Verständnis geprägt ist. Denn nur in einem entspannten emotionalen Zustand sind nachhaltiges Lernen, soziale Kompetenz und eine stabile Mensch-Hund-Beziehung möglich.
Je höher der Stresspegel eines Hundes steigt, desto stärker werden seine Wahrnehmung, seine Kommunikationsfähigkeit und sein Sozialverhalten eingeschränkt. In solchen Momenten schaltet der Organismus vom Lernen und Verstehen auf reines Überleben um.
Die Sinneskanäle verengen sich, der Hund nimmt seine Umwelt nur noch eingeschränkt wahr und wird zunehmend weniger ansprechbar. Signale seines Menschen, aber auch die Kommunikationsversuche anderer Hunde, können dann oft nicht mehr angemessen verarbeitet werden. Statt bewusst zu handeln, reagiert der Hund immer stärker aus seinen Emotionen heraus.
Dadurch gehen wichtige soziale Fähigkeiten verloren: Der Hund kann seine Umgebung nicht mehr objektiv einschätzen, Missverständnisse häufen sich und die Kommunikation wird zunehmend schwieriger. Je größer der Stress wird, desto eher zeigen sich unkontrollierte Reaktionen wie Flucht, Erstarren, Übersprungshandlungen, Panik oder Aggression.
Genau deshalb legen wir bei der Shanti-Methode so großen Wert auf eine sichere Bindung, Vertrauen und eine soziale Erziehung. Denn nur ein Hund, der sich sicher fühlt, bleibt auch in herausfordernden Situationen ansprechbar, kann gesund kommunizieren und angemessene Entscheidungen treffen.
Diese Grundlagen sind die Voraussetzung für einen entspannten, ausgeglichenen Hund.
Selbstverständlich kommt auch die Ausbildung für einen zuverlässigen und alltagstauglichen Gehorsam nicht zu kurz. Sie erfolgt stets stressfrei und wird individuell an den jeweiligen Hund angepasst, denn Lernverhalten und Bedürfnisse unterscheiden sich nicht nur von Rasse zu Rasse, sondern vor allem von Persönlichkeit zu Persönlichkeit.
Die Shanti-Methode steht für: Sichere Bindung + liebevolle Erziehung + gesunde Ausbildung = WUNDERBARER HUND
Die meisten Probleme mit einem Hund entstehen nicht auf Grund einer mangelnden Ausbildung (Gehorsam), sondern wegen fehlender Erziehung, Missverständnissen, falscher Kommunikation und somit auch durch STRESS!
- Überforderung (Terminkalender wie ein Manager, falsche Erwartungen des Menschen)
- Unterforderung
- mangelndes Verstehen („was will der Mensch von mir?“)
- falsche Behandlung (oft nach dem Schema „Zuckerbrot und Peitsche“)
- schlechte Sozialisierung (zu wenig menschliche und „hundische“ Begegnungen, nicht genug Alltagstraining)
- mangelnde Führung durch einen ausgeglichenen Menschen
- Aggression gegen Menschen und/oder Artgenossen
- Zerstörungswut
- kann nicht allein bleiben
- mangelnde Impulskontrolle
- gesundheitliche Probleme
- reagiert hysterisch auf Besuch
- übertriebenes Bellen oder häufiges Winseln, Fiepen, extremes Ausflippen im Auto
- verfallen in Apathie und Depression
- und noch vieles mehr…
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