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Nicole
schrieb am März 6, 2012
Liebe Radana, bald sind es zwei Jahren, die wir zu Dir kommen. Aber für alle die das jetzt lesen keinen Schreck bekommen, nicht weil es nicht vorwärts geht, sondern weil mittlerweile aus ziemlich harter Arbeit eine richtig schöne Gewohnheit geworden… Weiterlesen
Liebe Radana,
bald sind es zwei Jahren, die wir zu Dir kommen. Aber für alle die das jetzt lesen keinen Schreck bekommen, nicht weil es nicht vorwärts geht, sondern weil mittlerweile aus ziemlich harter Arbeit eine richtig schöne Gewohnheit geworden ist.
Samir (Riesenschnauzer-Husky-Mix, also ein rassenreiner Schnauzky) hat sich vom prolligen, pöbelnden Stinkstiefel zu einem liebenswerten, schlitzohrigen Schlawiner entwickelt, der immer noch gerne die Möglichkeit nutzt mich auszutricksen, wenn er für sich einen Vorteil sieht. Doch das möchte ich ihm gar nicht mehr ab erziehen. Er wird keiner der Hunde werden, die so unauffällig sind, dass man sie gar nicht bemerkt. Er ist immer präsent, aber nicht mehr aus dem Grund weil er alles anmacht, was ihm über den Weg läuft, ich nicht weiß, ob er sich falsch verhält oder er mich wieder an der Leine hinter sich über die Wiese zieht. Sondern weil er herausgefunden hat, dass sein ?huhu? (muss wohl der Husky sein, der da rauskommt) das er jetzt jedem entgegen heult, viel sympathischer ist und zu den gewünschten Streicheleinheiten führt, als das freche Anspringen. Sogar bei anderen Rüden gibt er sich mittlerweile immer öfter die ?Blöse? eher zu beschwichtigen als dem anderen im Genick zu hängen. Und sobald wir den Rehen und Hasen verständlich gemacht haben, dass sie einfach nur stehen bleiben sollen, damit er Hallo sagen kann, ist auch das Thema Jagdtrieb endgültig abgehakt. Bis dahin arbeiten wir eben noch mit dem Dummy?
Tja, jetzt darf er sogar schon als ?Patenonkel? bei der Welpengruppe angeben (früher waren wir eher der Gruppenschreck). Und was ich in den letzten zwei Jahren gelernt habe?: Dass nicht alle Menschen gleich sind und alle Hunde schon zweimal nicht. Dass er manche Fehler und Eigenheiten haben darf und das in Ordnung ist. Dass es nicht darauf ankommt, ob er für andere schön Sitz und Platz macht sondern, dass er uns überall hin begleiten kann ohne dass es für uns ein Graus ist. Und dass wir mindestens genauso viel lernen mussten wie er.
Es war anstrengend aber es hat Spaß gemacht! Danke dafür und bis heute Abend.(Dicken Schmatz auch für Nala und Shanti)
Liebe Grüße Nicole… Einklappen
bald sind es zwei Jahren, die wir zu Dir kommen. Aber für alle die das jetzt lesen keinen Schreck bekommen, nicht weil es nicht vorwärts geht, sondern weil mittlerweile aus ziemlich harter Arbeit eine richtig schöne Gewohnheit geworden ist.
Samir (Riesenschnauzer-Husky-Mix, also ein rassenreiner Schnauzky) hat sich vom prolligen, pöbelnden Stinkstiefel zu einem liebenswerten, schlitzohrigen Schlawiner entwickelt, der immer noch gerne die Möglichkeit nutzt mich auszutricksen, wenn er für sich einen Vorteil sieht. Doch das möchte ich ihm gar nicht mehr ab erziehen. Er wird keiner der Hunde werden, die so unauffällig sind, dass man sie gar nicht bemerkt. Er ist immer präsent, aber nicht mehr aus dem Grund weil er alles anmacht, was ihm über den Weg läuft, ich nicht weiß, ob er sich falsch verhält oder er mich wieder an der Leine hinter sich über die Wiese zieht. Sondern weil er herausgefunden hat, dass sein ?huhu? (muss wohl der Husky sein, der da rauskommt) das er jetzt jedem entgegen heult, viel sympathischer ist und zu den gewünschten Streicheleinheiten führt, als das freche Anspringen. Sogar bei anderen Rüden gibt er sich mittlerweile immer öfter die ?Blöse? eher zu beschwichtigen als dem anderen im Genick zu hängen. Und sobald wir den Rehen und Hasen verständlich gemacht haben, dass sie einfach nur stehen bleiben sollen, damit er Hallo sagen kann, ist auch das Thema Jagdtrieb endgültig abgehakt. Bis dahin arbeiten wir eben noch mit dem Dummy?
Tja, jetzt darf er sogar schon als ?Patenonkel? bei der Welpengruppe angeben (früher waren wir eher der Gruppenschreck). Und was ich in den letzten zwei Jahren gelernt habe?: Dass nicht alle Menschen gleich sind und alle Hunde schon zweimal nicht. Dass er manche Fehler und Eigenheiten haben darf und das in Ordnung ist. Dass es nicht darauf ankommt, ob er für andere schön Sitz und Platz macht sondern, dass er uns überall hin begleiten kann ohne dass es für uns ein Graus ist. Und dass wir mindestens genauso viel lernen mussten wie er.
Es war anstrengend aber es hat Spaß gemacht! Danke dafür und bis heute Abend.(Dicken Schmatz auch für Nala und Shanti)
Liebe Grüße Nicole… Einklappen
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