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Häusler
schrieb am Mai 16, 2014
Liebe Radana! Seit Wochen trage ich mich schon mit dem Gedanken, Dir ins Gästebuch zu schreiben und ich bin sicher, heute ist der richtige Zeitpunkt. Seit wir uns vor 5 Monaten kennen gelernt haben ist so unglaublich viel Positives passiert…. Weiterlesen
Liebe Radana!
Seit Wochen trage ich mich schon mit dem Gedanken, Dir ins Gästebuch zu schreiben und ich bin sicher, heute ist der richtige Zeitpunkt.
Seit wir uns vor 5 Monaten kennen gelernt haben ist so unglaublich viel Positives passiert. Jeden Tag mehr spüre ich Harmonie zwischen mir und meinen beiden Mädels Ruby (3,5 Jahre) und Wanda (1,5 Jahre), zwei Manchester Terrier.
Mein Problem waren Leinenaggression und Stress und Angst bei Hundebegegnungen. Du hast mir gezeigt dieses Problem umfassender zu betrachten und vor allem mich zu hinterfragen.
Ich arbeite nicht an meinen Hunden nach dem Motto: Bei dem Hund ist oder läuft was nicht richtig – sondern ich arbeite an mir, meiner Einstellung, meinen Gefühlen und meiner Persönlichkeit und ich arbeite an der richtigen Kommunikation mit meinen Hunden und lerne, ihre Sprache zu verstehen.
Gestern morgen war ich bei Dir im Training und bin, wie immer, mit einem glücklichen Gefühl nach Hause gefahren. Nachmittags haben wir einen großen Spaziergang gemacht und da war sie da, die Situation, der Auslöser, dies jetzt hier zu schreiben.
Meine Mädels liefen neben mir an der Schleppleine und von weitem sehe ich ein Menschenpaar und einen Hund (mittelgroß, Terriermix). Der Hund ging ohne Leine etwa 10 Meter vor den Menschen. Als sie mich wahrnahmen, etwa in einem Abstand von 50 Metern, blieben sie stehen. Ich hatte den Eindruck, sie frieren ein und der Hund vor ihnen ebenso. Ich nahm Angst und viel Unsicherheit wahr. Sie waren so gelähmt, dass ein Anleinen ihres Hundes wahrscheinlich nicht möglich war. Ich entschied in Bruchteilen von Sekunden hier die Führung zu übernehmen.
Ich schaute Wanda an und gab sie frei. Wanda war fantastisch – sie lief in angemessenem Tempo auf den Hund zu, der versteifte sich und man hörte ein Knurren. Wanda drehte ihm die Flanke zu und schaute weg. In dem Moment wollten die Menschen auf ihren Hund zulaufen (Körperhaltung nach vorn). Ich rief: „Treten sie zurück, es ist alles gut!“ Zum Glück taten die Menschen dies auch und ihre Anspannung wurde weniger. Auch der Hund konnte sich etwas entspannen und nach einiger Zeit sind wir zusammengestanden und haben uns unterhalten. Ruby blieb neben mir und hatte kein Bedürfnis zu dem anderen Hund zu gehen. Die Hunde waren frei und hatten Raum zu schnüffeln und zu warten, bis ihre Menschen weitergehen und sie ihnen folgen konnten.
Liebe Radana, ich hab mich noch vor einem Jahr gesehen in diesen Menschen und ich hätte genauso reagiert wie sie und es hätte ein Chaos gegeben.
Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du an mir gerüttelt hast und mir dieses Erlebnis gestern ermöglicht hast.
Ich freue mich auf weitere schöne Stunden mit Dir und Deinen tollen souveränen Hunden! Ihr habt uns gezeigt, dass kleine und große Hunde sich begegnen können ohne Ängste und Aggressionen und dass es noch viele spannende Dinge gibt, die wir erfahren und lernen dürfen – wenn wir es nur wollen!
Steffi mit Ruby und Wanda… Einklappen
Seit Wochen trage ich mich schon mit dem Gedanken, Dir ins Gästebuch zu schreiben und ich bin sicher, heute ist der richtige Zeitpunkt.
Seit wir uns vor 5 Monaten kennen gelernt haben ist so unglaublich viel Positives passiert. Jeden Tag mehr spüre ich Harmonie zwischen mir und meinen beiden Mädels Ruby (3,5 Jahre) und Wanda (1,5 Jahre), zwei Manchester Terrier.
Mein Problem waren Leinenaggression und Stress und Angst bei Hundebegegnungen. Du hast mir gezeigt dieses Problem umfassender zu betrachten und vor allem mich zu hinterfragen.
Ich arbeite nicht an meinen Hunden nach dem Motto: Bei dem Hund ist oder läuft was nicht richtig – sondern ich arbeite an mir, meiner Einstellung, meinen Gefühlen und meiner Persönlichkeit und ich arbeite an der richtigen Kommunikation mit meinen Hunden und lerne, ihre Sprache zu verstehen.
Gestern morgen war ich bei Dir im Training und bin, wie immer, mit einem glücklichen Gefühl nach Hause gefahren. Nachmittags haben wir einen großen Spaziergang gemacht und da war sie da, die Situation, der Auslöser, dies jetzt hier zu schreiben.
Meine Mädels liefen neben mir an der Schleppleine und von weitem sehe ich ein Menschenpaar und einen Hund (mittelgroß, Terriermix). Der Hund ging ohne Leine etwa 10 Meter vor den Menschen. Als sie mich wahrnahmen, etwa in einem Abstand von 50 Metern, blieben sie stehen. Ich hatte den Eindruck, sie frieren ein und der Hund vor ihnen ebenso. Ich nahm Angst und viel Unsicherheit wahr. Sie waren so gelähmt, dass ein Anleinen ihres Hundes wahrscheinlich nicht möglich war. Ich entschied in Bruchteilen von Sekunden hier die Führung zu übernehmen.
Ich schaute Wanda an und gab sie frei. Wanda war fantastisch – sie lief in angemessenem Tempo auf den Hund zu, der versteifte sich und man hörte ein Knurren. Wanda drehte ihm die Flanke zu und schaute weg. In dem Moment wollten die Menschen auf ihren Hund zulaufen (Körperhaltung nach vorn). Ich rief: „Treten sie zurück, es ist alles gut!“ Zum Glück taten die Menschen dies auch und ihre Anspannung wurde weniger. Auch der Hund konnte sich etwas entspannen und nach einiger Zeit sind wir zusammengestanden und haben uns unterhalten. Ruby blieb neben mir und hatte kein Bedürfnis zu dem anderen Hund zu gehen. Die Hunde waren frei und hatten Raum zu schnüffeln und zu warten, bis ihre Menschen weitergehen und sie ihnen folgen konnten.
Liebe Radana, ich hab mich noch vor einem Jahr gesehen in diesen Menschen und ich hätte genauso reagiert wie sie und es hätte ein Chaos gegeben.
Ich danke Dir von ganzem Herzen, dass Du an mir gerüttelt hast und mir dieses Erlebnis gestern ermöglicht hast.
Ich freue mich auf weitere schöne Stunden mit Dir und Deinen tollen souveränen Hunden! Ihr habt uns gezeigt, dass kleine und große Hunde sich begegnen können ohne Ängste und Aggressionen und dass es noch viele spannende Dinge gibt, die wir erfahren und lernen dürfen – wenn wir es nur wollen!
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